Frederike

esome Social Advertising Preis Index Q2|2017

esome advertising veröffentlicht den Social Media Preis-Index für das zweite Quartal 2017. Dieser Index veranschaulicht anhand von Werbekampagnen, die durch esome umgesetzt wurden, die Preisentwicklung der vergangenen Quartale und dient Werbetreibenden als Benchmark. Besonderen Fokus legt der Preis-Index auf die Inflation im Kanal "Social" und auf die werbliche Nutzung von Twitter.

Der Bereich Social Media Advertising verzeichnet weiter stetiges Wachstum: Die Werbeausgaben im zweiten Quartal des Jahres sind erheblich gestiegen und erreichten beinahe das Niveau von Q4/2016. Mit der steigenden Aktivität, steigen auch die Preise auf Social. Dies lässt sich in der Betrachtung der Inflation über die letzten zwei Jahre besonders beobachten. Der Tausend-Kontakt-Preis stieg in diesem Zeitraum um das 2,4-fache, jedoch ist die Teuerungsrate insgesamt rückläufig.

Auch im vergangenen Quartal stiegen die Preise für Social Advertising an. Der CPM erreicht sein Maximum innerhalb des betrachteten Zeitraums und aufgrund einer schwächelnden CTR steigt der CPC erheblich und ebenfalls auf ein Maximum.

Instagram und Facebook profitieren beide vom Wachstum der Werbebudgets, wobei die Ausgaben auf Instagram sogar mehr steigen als auf Facebook. Wie zu erwarten, steigen hiermit auch die Kontaktpreise. Während die Klick-Preise auf Facebook ansteigen, profitieren Werbetreibende auf Instagram jedoch von einem sinkenden CPC. Dieser ist begünstigt durch eine stark steigende CTR, die wiederum von der Verfügbarkeit von Dynamic Ads auf Instagram profitiert.

Das Facebook Audience Network ist der Verlierer des Quartals: steigende Preise und eine sinkende CTR verursachen einen Rückgang der Investitionen in die Plattform. Hier werden sich in den kommenden Monaten Angebot und Nachfrage einpendeln müssen, denn die stetig steigenden Preise sind auch verursacht durch die intensivere Nutzung der Plattform für Werbung.

Twitter hebt sich in Q2/2017 durch eine deutlich steigende CTR hervor, die die CPCs nach unten treibt. Grund hierfür sind attraktivere Kampagnen: Werbetreibende passen ihre Werbemittel immer mehr den Plattformen entsprechend an und profitieren so von besseren Leistungswerten. In einer genaueren Betrachtung der Plattform ist zu erkennen, dass Werbemittel Twitter fast ausschließlich für Branding- und Interaction-Kampagnen nutzen und die Werbeausgaben daher in Q4 zurückgehen, da die Weihnachtszeit vorrangig von Abverkaufs-getriebenen Transaction-Kampagnen geprägt ist. 

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