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Plattform News Juli 2018

Posted on July 24, 2018

Promoted Job Postings auf Facebook, IGTV auf Instagram und Sound Responding Lenses auf Snapchat – Im vergangenen Monat ist auf den Plattformen viel passiert! Lest hier mehr über die neusten Features auf Facebook & Co.

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Werbeanzeigen auf dem Facebook Marketplace: 2016 hat Facebook den virtuellen Flohmarkt "Marketplace" eingeführt. An diesem virtuellen Ort können Nutzer in lokalen Gruppen Dinge kaufen, verkaufen oder einfach in den Angeboten stöbern. Jüngst plante Facebook das Angebot auf dem Marketplace, das von gebrauchten Fahrzeugen über Mietwohnungen und Jobangebote bis hin zu Dienstleistungen reicht, zu erweitern. Nun gab Facebook bekannt, dass es in den USA, in Kanada und Neuseeland möglich sein wird, auch Anzeigen im Marketplace zu schalten. Sie werden neben anderen Produkten und Dienstleistungen innerhalb des Marketplace zu sehen sein. Mit der Nutzung des Features "Automatic Placements" kann die Platzierung von jetzt an in den o.g. Ländern genutzt werden, in Deutschland steht diese Platzierung noch nicht zur Verfügung. Marketplace Anzeigen könnten künftig besonders interessant für Werbetreibende sein, die gezielt ein bestimmtes Suchverhalten nutzen wollen, um ihr eigenen Produkte und Dienstleistungen innerhalb organischer Suchergebnisse zu platzieren.

Promoted Job Postings verfügbar: Im März weitete Facebook seine Jobsuche-Funktion auf über 40 Länder aus, Deutschland eingeschlossen. Arbeitsuchende können Jobangebote im Marketplace  oder wenn sie im Explore-Bereich auf das Lesezeichen "Jobs" klicken sehen. Man kann sich automatisch über interessante Jobs benachrichtigen lassen und wenn sich User für einen Job bewerben wollen, wird das Bewerbungsformular auf Facebook direkt mit den Informationen des eigenen Facebook Profils befüllt. Mit Hilfe des Messengers können Bewerber außerdem direkt mit künftigen Arbeitgebern in Kontakt treten. Nun gab Facebook bekannt, dass Job Postings auch beworben werden können. Systemadministratoren können die Postings direkt auf ihrer Seite teilen, womit sie auch in der Job-Sektion im Marketplace und im Newsfeed der Fans erscheinen. Werbetreibende können die Postings über den Ads Manager mit einem zielgenauen Targeting bewerben. 

Facebook Lead Ads für weitere Optimierungsziele verfügbar: Bisher konnten Lead Ads nur für das Ziel "Lead Generation" eingesetzt werden, woraufhin der Facebook Algorithmus die Auslieferung auf User optimiert hat, die mit hoher Wahrscheinlichkeit als Lead in Frage kommen. Seit Anfang Juni erlaubt Facebook es nun auch, Lead Ads in Kombination mit anderen Zielen, wie beispielsweise Brand Awareness, Reach und Traffic, auszusteuern. Das kann für Werbetreibende interessant sein, die ihre Branding und Direct-Response Maßnahmen kombinieren wollen. 

Facebook kündigt neue Features für Dynamic Ads an: Hierbei handelt es sich um Kategorien für Dynamic Ads und Möglichkeiten zur Moderation von Kommentaren. Mit dem Feature Kategorien für Dynamic Ads können Werbetreibende  User früh in ihrer Customer Journey erreichen. Das Feature ermöglicht eine größere Personalisierung von Produktempfehlungen auf Marken- oder Kategorie-Level. Für die Nutzung des Features müssen Werbetreibende einen Werbemittel-Katalog an Bilder für jede Kategorie zur Verfügung stellen. Facebook stimmt die Produktkategorien dann auf die individuellen Interessen der User ab, die sich höchstwahrscheinlich für die Kategorien interessieren. Das Feature unterstützt die Ziele Traffic, Conversion und Catalog Sales, ist aber derzeit noch auf E-Commerce Kataloge begrenzt und noch nicht für Reise, Immobilen oder Automotive verfügbar. Darüber können Werbetreibende mithilfe eines neuen Features Kommentare, Likes und IDs von dynamischen Posts extrahieren, um Kommentare der Dynamic Ads zu beobachten und moderieren zu können.

Reduktion der Impression-Measurement Partner: Facebook verkündete im Mai, die Anzahl der Partner für externes Impression-Measurement auf einige ausgewählte Partner zu reduzieren: Dies sind zunächst comScore und Nielsen. Sie werden über eine Server-to-Server Verbindung integriert. Währenddessen hat Facebook begonnen, Werbetreibende, die innerhalb der letzten 90 Tage View Tags eingesetzt haben, über diese Veränderungen zu informieren. Am 1. Juli werden neue Kampagnen, in denen View Tags von Anbietern mit Server-zu-Server Integration verwendet werden, in das neue System umgezogen, in dem mit View Tags nur noch Impressions gezählt werden. Alle bestehenden Kampagnen, die View Tags von den Anbietern nutzen, die eine Server-zu-Server Implementierung erlauben, werden ab dem 1. Oktober auf dieses System umgezogen.  

Facebook kündigt Änderungen an Custom Audiences an: Mit dem Ziel, Usern mehr Transparenz zu bieten und Partner sowie Werbetreibende daran zu erinnern, sich an die kürzlich aktualisierten AGB zu halten, hat Facebook Änderungen an den Custom Audiences vorgenommen. Seit dem 2. Juli gibt es im Ads Manager und über die Ads API neue Prozesse für den Upload und das Teilen von Audiences. Seither müssen alle Custom Audiences, die aus einer Datei mit Kundendaten erstellt werden, diesen Prozess durchlaufen. Darüber hinaus muss jedes Unternehmen, das eine solche Datei hoch lädt, die AGB akzeptieren. Um Custom Audiences mit anderen Business Managern zu teilen, müssen Business Manager Administratoren eine "Audience Sharing Relationship" initialisieren und akzeptieren. Wird dieses Feature das erste Mal genutzt, müssen Unternehmen außerdem die Custom Audience Bedingungen akzeptieren. In einer bestehenden "Audience Sharing Relationship" können Zielgruppen allerdings nur in eine Richtung geteilt werden und Werbetreibende müssen eine Angabe über die Art der Datenerhebung (First- oder Third-Party-Data) machen, wenn sie Daten hochladen. User können darüber hinaus über die "Warum wird mir das angezeigt?"-Funktion einer Anzeige mehr Details rund um Custom Audiences sehen. Neben dem Namen des Werbetreibenden (der bei dieser Funktion bereits angezeigt wird), wird Facebook neue Informationen zur Datenherkunft hervorheben und angeben, ob der User aufgrund der Mail-Adresse oder aufgrund der Telefonnummer zur Audience hinzugefügt wurde. Die Änderungen werden ab dem 02. Juli in Kraft treten.

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Facebook rollt Automatic Placements für Stories aus: Nachdem sich Placement Optimization zwischen Instagram Feed und Instagram Stories für Werbetreibende als sehr erfolgreich erwiesen hat, rollt die Plattform das Feature "Automatic Placements" nun auch auf die Stories aus. Damit ändern sich die Standard-Einstellungen für Instagram Anzeigen, da von vornherein eine Ausspielung im Feed und in den Stories aktiviert wird. Zuvor wurden Anzeigen auf Instagram nur im Feed ausgespielt, sofern es keine spezifische Angabe über die Platzierung gab. Seit Ende Juni sollte das erweiterte Feature "Automatic Placements" in allen Werbekonten verfügbar sein. Werbetreibende haben aber weiterhin die Möglichkeit, die genau Platzierung ihrer Anzeigen zu spezifizieren, falls sie nur auf einer der Instagram Platzierungen werben wollen. 

Werbetreibende können Shoppable Tags zu ihren Instagram Stories hinzufügen: Diese erlauben es Usern, direkt in der App zu shoppen. Nachdem das Feature 2016 mit nur 20 Partnern getestet wurde, rollt die Plattform es nun für eine größere Gruppe von Werbetreibenden aus. Mit etwa 300 Millionen täglichen Nutzern, bieten Instagram Stories Werbetreibenden einen spannenden Weg, Abverkäufe über dieses Feature anzutreiben. 

Organische Instagram Posts über den Ads Manager: Instagram rollt ein lang erwartetes Features aus, dass es Werbetreibenden ermöglicht, organische Instagram Posts über den Ads Manager anzulegen und auszuspielen. Werbetreibende müssen also nicht mehr die Instagram App nutzen, um das Unternehmensprofil zu bespielen. Die Reichweite von organischen Videos und Fotos kann dann auch im Ads Manager mit etwas Budget vergrößert werden. Das für stehen verschiedene Ziele, wie zum Beispiel Brand Awareness, Reach, Video Views und Post Engagement, zur Verfügung. Seit Ende Juni sollte dieses Feature in jedem Account ausgerollt sein. Weitere Formate und Werbeziele werden künftig hinzukommen. 

Instagram führt IGTV ein: Fünf Jahre nachdem es die ersten Videos auf Instagram gab und nachdem die Plattform eine Milliarde monatlich aktive User verzeichnet, stellt Instagram ein neues (organisches) Feature namens "IGTV" vor. Es ist eine neue, alleinstehende Videosektion in der App, auf der es längere, vertikale Full-Screen Videos zu sehen gibt. User können das neue Format über das kleine TV Icon in der oberen rechten Ecke der App öffnen. Die Videos starten automatisch und der Aufbau der gesamten Sektion erschließt sich intuitiv. Die Sektion bietet kuratierte Inhalte von Schöpfern, denen ein User bereits folgt sowie strukturierte Channels, um neue Inhalte zu entdecken. Jedermann kann Inhalte für IGTV erstellen und über die App oder die Web App hochladen. Unternehmen können IGTV nutzen, um mehr Nähe zu ihrer Zielgruppe aufzubauen und von neuen Leuten entdeckt zu werden. Werbung in dieser Platzierung könnte künftig möglich werden.

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Twitter weitet die Auslieferung von In-Stream Video Ads aus: Während der letzten Monate hat Twitter ein neues Video Werbeformat getestet, welches in-stream läuft. Laut Twitter wird dieses Videoformat in hochwertigen, brand-safe Videoinhalten ausgespielt, womit Werbetreibende die Aufmerksamkeit potentieller Kunden in Momenten auf sich ziehen können, in denen die Zuschauer besonders aufnahmefähig sind. Testergebnisse zeigten eine Steigerung der Marken-Metriken auf ein Niveau über die Plattform-internen Benchmarks. In den USA etablierte Twitter Partnerschaften mit mehr als 200 Video-Publishern, darunter Top TV-Netzwerke, Mannschaften aus Sport-Ligen und Business-Plattformen wie CNN, Business Insider, Condé Nast Entertainment oder Reuters. Nun kündigte die Plattform an, dass sie das neue Werbeformate im Self-Service für Werbetreibende aus 12 globalen Märktenn verfügbar machen will: Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Japan, Mexiko, Saudi Arabien, Spanien die Vereinigten Arabischen Emirate, Großbritannien und in den USA. Wir werden darüber informieren, sobald das Feature auch in Deutschland ausgerollt wird.  

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Snapchat launched Sound Responding Lenses: Bisher wurden erweiterte Animationen von Snapchat Lenses nur durch Mimik, wie das Öffnen des Munds, das Heben der Augenbrauen oder andere Bewegungen, ausgelöst. Nun stellt Snapchat Linsen zur Verfügung, die auf Geräusche bzw. Lautstärke reagieren. Die erste dieser Linden war ein Tier-ähnlicher Filter. Wenn der User spricht oder ein Geräusch macht, werden die Ohren der Maske größer - je lauter das Geräusch, desto größer die Ohren. Laut verschiedener Online-Magazine wird Snapchatin den nächsten Wochen weitere solcher Linsen ausrollen. Die Sound Linse wird möglicherweise künftig für Werbetreibende als Werbeformat buchbar werden. 

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LinkedIn beginnt Roll-Out von Sponsored Content Carousel Ads: Diese können bis zu zehn "wischbare" Karten enthalten. Das Feature umfasst Standardmetriken, wie Klicks und Impressionen, Click-Through-Rate und Anzahl der Leads pro Karte, die eine Aussage über die Kampagnen-Performance geben. Dsa interaktive Werbeformat ermöglicht Werbetreibenden aufmerksamkeitsstarke Inhalt im LinkedIn Newsfeed zu bewerben.  

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Pinterest launched Promoted Videos mit maximaler Breite: Vor zwei Jahren führte Pinterest die erste Version von Promoted Videos ein. Seither hat Pinterest an diesem Format gearbeitet und testet seit kurzem wird eine Version von Promoted Videos mit einer neuen maximalen Breite. Das Format hat eine größere Breite als die Formate im Feed und in den Suchergebnissen der mobile App. Es ist in den Seitenverhältnissen 16:9 und 1:1 verfügbar, sodass Unternehmen neue und existierende Werbemittel nutzen können. Damit erhalten Werbetreibende die Möglichkeit ein Format zu nutzen, das erheblich schneller gesehen wir und einen größeren Einfluss auf die Brand Awareness und den Brand Impact hat. Promoted Videos Mit maximaler Breit werden im Laufe des Jahres ausgerollt, jedoch ist es in Deutschland noch nicht möglich, Werbung auf der Plattform zu schalten. 

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