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Plattform News November

Posted on November 05, 2019

Facebook führte die Anzeigenschaltung in den Suchergebnissen für alle Werbetreibende ein, LinkedIn erweiterte den Campaign Manager um demografische Prognosen und YouTube verkündete das Ende von Drittanbieter-Pixeln auf der Videoplattform ab dem nächsten Jahr. Die wichtigsten Updates gibt es hier im Überblick.


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Search Ads auf Facebook für alle Werbetreibenden eingeführt

Nach einem Jahr des Testens der Anzeigen in den Suchergebnissen von Marketplace und im News Feed hat Facebook nun die Search Ads für alle Werbetreibende verfügbar gemacht. Dieses Anzeigenformat bietet eine neue Möglichkeit, Menschen im Moment der Suche mit relevanten Botschaften zu erreichen. Alle neuen Werbekampagnen, die Automatic Placement nutzen, enthalten von nun an automatisch die Platzierung in den Facebook-Suchergebnissen, die bisher nur für Mobile verfügbar ist. 

Facebook kündigt neue Funktionen für Asset Customization an

Werbetreibende sind bereits in der Lage, das Erscheinungsbild derselben Anzeige für verschiedene Platzierungen in einem Ad Set leicht anzupassen. Die neuen Funktionen ermöglichen nun die Verwendung unterschiedlicher Bild- und Videowerbemittel über verschiedene Platzierungen hinweg. So kann beispielsweise ein Branding-Creative auf Facebook verwendet werden, während auf Instagram ein Produkt gezeigt wird. Darüber hinaus können Links, die zu Apss führen entsprechend nur für mobile Platzierungen verwendet werden. Mit der Funktion "Multi placement editing" kann man Anzeigen für mehrere Platzierungen gleichzeitig anpassen. Diese Funktionen werden im Oktober schrittweise eingeführt. Weitere Informationen zur Anpassung von Assets sind im offiziellen Hilfecenter von Facebook zu finden.

Automatische Sprachübersetzung für Anzeigen

Große Marken führen oft große internationale Kampagnen durch. Deshalb führt Facebook nach und nach eine Funktion ein, um Texte automatisch in verschiedene Sprachen zu übersetzen. Werbetreibende können nun mehr Menschen in der von ihnen bevorzugten Sprache erreichen und gleichzeitig Zeit für das manuelle Hinzufügen von Übersetzungen sparen. Bei der Erstellung einer Kampagne in mehreren Sprachen können Werbetreibende dafür nach dem Hinzufügen von Überschrift und Text einfach "Übersetzen" wählen. Die Anzeige zeigt das Label "Automatically Translated" an, um den Nutzern darauf hinzuweisen, dass sie automatisch übersetzt wurde.

Cross-Account Reporting ermöglicht übergreifenden Berichte

Mit Cross-Account Reportings werden Kampagnendaten aus verschiedenen Konten zu einem einzigen zusammengeführt. Reichweiten- und Frequenzdaten sowie soziodemografische Informationen wie Alter und Geschlecht werden kumuliert, um auf einen Schlag Einblicke in verschiedene Konten zu ermöglichen. Im Moment befindet sich das Feature noch im Rollout und wird in den nächsten Tagen zur Verfügung stehen.

Stories Templates jetzt auch für Facebook und Messenger Stories verfügbar 

Vor einigen Wochen hat Facebook eine Funktion veröffentlicht, mit der Werbetreibende ein Feed-Creative in eine von elf verschiedenen Vorlagen für Instagram Story Ads verwandeln können. Das Feature wurde so gut angenommen, dass es nun auch für Facebook und Messenger Stories verfügbar ist.


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Instagram gibt Nutzern mehr Kontrolle über die Daten, die mit Apps von Drittanbietern geteilt werden

Instagram arbeitet, wie viele Plattformen, ständig am Schutz der Daten seiner Benutzer. Daher gibt Instagram den Benutzern mehr Kontrolle über die Daten, die sie mit anderen Apps und Diensten teilen. Nutzer können alle Verbindungen zu Diensten von Drittanbietern im Abschnitt "Einstellungen" in der Instagram-App verwalten. Wenn sie unter "Sicherheit" auf "Anwendungen und Websites" tippen, können User die Drittanbieterdienste entfernen, die sie nicht mehr mit ihren Instagram-Konten verbinden möchten.

Instagram kann Erinnerungen für Produkteinführungen senden

Instagram testet eine neue Funktion für Instagram Shopping, die den Benutzer daran erinnert, sobald das gewünschte Produkt zum Kauf verfügbar ist. Kurz vor dem Verkaufsstart erhalten die Nutzer zur Erinnerung eine Push-Benachrichtigung auf dem Smartphone. Diese Funktion wird von einem Aufkleber zur Nutzung in den Stories begleitet, der das Veröffentlichungsdatum des Produkts anzeigt.

Instagram veröffentlicht Threads, eine Chat-App für enge Freunde 

Die App "Threads" sieht aus wie eine vereinfachte Version von Instagram mit verschiedenen Farbschemata zur Auswahl. Im Unterschied zu Instagram gibt es einen automatischen Status, der die Freunde in Echtzeit darüber informiert, was man vorhat  sowie individuelle Kameras für jeden Freund, die ein schnelles und einfaches Teilen von Fotos ermöglichen. Zu Beginn importiert man seine "engen Freunde" aus den Instagram-Kontakten, danach kann fast jede, aus Instagram bekannte Interaktion innerhalb von Threads genutzt werden, wie z.B. Direct Messaging oder das Anzeigen von Stories.


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Messenger-Integration in Story Ads auf Facebook und Instagram 

Marken können jetzt Facebook, Instagram und Messenger Stories verwenden, um Konversationen über den Messenger zu beginnen. Dazu muss lediglich der neue Aufruf "Send Message" in einer Story Ad verwendet werden und der Nutzer gelangt durch Hochwischen zur direkten Kommunikation über den Messenger. Diese Funktion könnte für Werbetreibende mit komplexen Produkten interessant sein. Sie können durch die direkte Kommunikation ihren Verkaufsprozess mit individuellen Informationen unterstützen, die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind.


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Pinterest gibt Nutzern mit dem Home Feed Turner mehr Kontrolle über die Inhalte in ihrem Home Feed

Pinterest User sollen auf ihrem Home Feed mehr Beiträge sehen, die sie begeistern und mit denen sie interagieren. Aus diesem Grund gibt Pinterest den ihnen nun mehr Kontrolle darüber, was sie in ihren Home Feeds sehen. Der Home Feed Turner kann im Abschnitt "Einstellungen" aufgerufen werden und zeigt die Themen, Boards, verfolgten Konten und aktuellen Aktivitäten, auf denen die Empfehlungen im Feed eines Users basieren. Nutzer können diese Empfehlungen ein- oder ausschalten, um die angezeigten Empfehlungen entsprechend anzupassen.


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Snapchat führt mit Dynamic Ads die automatische Anzeigenerstellung aus Produktkatalogen ein

Nach einem langen Beta-Test und um mehr Einzelhandels-, E-Commerce- und andere Direct-to-Consumer-Marken anzuziehen, führt Snapchat Dynamic Ads ein. Mit Dynamic Ads können Werbetreibende automatisch Anzeigen aus umfangreichen Produktkatalogen generieren und sie entsprechend der Zielgruppen-Interessen ausspielen. Auf diese Weise sparen Werbetreibende Zeit, da sie ihre Anzeigen nicht manuell erstellen müssen.


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LinkedIn Campaign Manager um Logik und demografische Prognose in Zielgruppen erweitert

LinkedIn hat seinem Kampagnenmanager neue Funktionen hinzugefügt, die die Einrichtung von Kampagnen weiter vereinfachen. Kampagnen-Elemente im Campaign Manager können nun mehr als eine Zielgruppe enthalten, indem bei der Erstellung die neue "und"/"oder" Funktion verwendet wird. Darüber hinaus sind Zielgruppen-Prognosen verfügbar, die den Werbetreibenden einen schnelleren Einblick in die Zusammensetzung ihrer Zielgruppen ermöglichen.

LinkedIn hat neue Metriken für Leads, InMail und Video eingeführt

Werbetreibende können demografische Daten für Lead-, Video- und InMail-Kampagnen nun auch in Hinblick auf Kennzahlen auswerten, die dem Kampagnenziel entsprechen. Pro Kampagnenziel gibt es unterschiedliche verfügbare Kennzahlen: Leads (Impression, Lead Form Open, Open Rate, Leads, Lead Form Completion Rate), InMail (Sends, Open, Open Rate, Clicks, Clicks to Open Rate) und Video (Impressions, Views, View Rate, Completions, Completion Rate).

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YouTube wird Pixel von Drittanbietern nicht weiter unterstützen

Seit 2017 konnten Werbetreibende Tags von Drittanbietern wie Nielsen oder comScore implementieren, um Kampagnen geräteübergreifend und im gesamten Google-Ökosystem (z.B. YouTube, Google Ads, DV360, etc.) mit zu messen. Laut Google kann die Cookie-Technologie aber nicht mit dem Multi-Device Verhalten der Nutzer Schritt halten und steht darüber hinaus vor Datenschutzproblemen. Anfang nächsten Jahres wird Google es Werbetreibenden daher nicht mehr erlauben, Pixel von Drittanbietern auf YouTube zu verwenden. Werbetreibende müssen sich auf den Ads Data Hub von Google verlassen können.

YouTube hat eine neue AR Beauty Try-On-Funktion eingeführt

Nach einem frühen Alphatest in diesem Jahr hat YouTube die AR Beauty Try-On-Funktion eingeführt. Das neue Format ist mit anderen AR-Erlebnissen vergleichbar und ermöglicht es den Anwendern, Make-up-Produkte virtuell aufzutragen, um zu sehen, wie sie aussehen könnten. Benutzer können dafor einfach die Frontkamera ihres Smartphones benutzen. Das Format ist weltweit für Mobile Masthead oder TrueView Discovery verfügbar .

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