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Plattform News November 2018

Posted on November 06, 2018

Neue Buying Options und Optimierungsmöglichkeiten auf Facebook, Roll-Out der Snap Originals und Shoppable Snap Ads auf Snapchat, neue Werbeformate und Targeting-Optionen auf Twitter und YouTube - Im vergangenen Monat gab es wieder zahlreiche Erweiterungen und Verbesserungen für Werbetreibende auf den Social-Plattformen. Die neusten Features gibt es hier im Überblick. 


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Facebook wird neue Buying Options für Videos auf den Markt bringen: Wie die Plattform kürzlich ankündigte, waren Werbetreibende daran interessiert, Videos zu einem Fixed Impression Cost (CPM) und auf einer von Nielsen verifizierten Target Rating Point (TRP) Basis zu kaufen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird Facebook neue Kauflösungen für In-Stream-Anzeigen einführen. Diese können mit Google Preferred und Google True View verglichen werden und heißen In-Stream Reserve und ThruPlay auf Facebook: Mit In-Stream-Reserve können Werbetreibende Nutzer erreichen, die Videos ansehen, insbesondere Fernsehzuschauer von einer Auswahl der einflussreichsten und qualitativsten Publisher. Placements werden im Voraus gekauft und an von Nielsen verifizierte In-Target Audiences ausgesteuert. Mit In-Stream-Reserve Categories können Werbetreibende bestimmte Inhaltskategorien als Pakete, wie z.B. Sport oder Mode, auswählen. Im Moment ist diese Kaufoption für solche Werbetreibenden verfügbar, die auf US-Zielgruppen targeten. Mit ThruPlay können Werbetreibende nur Anzeigen optimieren und bezahlen, die bis zum Abschluss oder mindestens 15 Sekunden lang angesehen wurden. ThruPlay ist für alle Video-Placements auf Facebook, Instagram und im Audience Network einschließlich den Stories verfügbar. ThruPlay wird aktuell ausgerollt und wird bald weltweit im Ads Manager für Auction und Reach & Frequency verfügbar sein.

Facebook-Ads können jetzt mit WhatsApp verknüpft werden: Werbetreibende können ab sofort Anzeigen erstellen, die direkt zu WhatsApp verlinken. Durch Auswahl des Objectives "Messages" im Ads-Manager können Werbetreibende einen Call-to-Action-Button erstellen und WhatsApp als Ziel festlegen. Marken müssen beachten, dass sie ein Business-Konto auf WhatsApp benötigen, um die Funktionalität nutzen zu können.

Retention-Optimierung für Mobile App Install Kampagnen verfügbar: Facebook hat die Retention-Optimierung eingeführt, um Werbetreibenden dabei zu helfen, Nutzer für ihre App zu akquirieren, die eine hohe Wahrscheinlichkeit aufweisen die App längerfristig zu nutzen. Mit der Optimierung auf Retention werden die Ads den Nutzern ausgespielt, die nach Installation der App auch am zweiten oder siebten Tag mit einer hohen Wahrscheinlichkeit die App öffnen. Mit vier neuen Messwerten im Anzeigenmanager können Werbetreibende außerdem sehen, wie ihre App Install Ads für die Retention am zweiten oder siebten Tag optimiert sind. Die Retention Optimierung ist problemlos zu launchen und erfordert keine zusätzliche Implementierung, wenn das Facebook SDK (oder ein gleichwertiges SDK von einem Mobile Measurement Partner) installiert ist.

Facebook Attribution ist jetzt für alle Werbetreibenden verfügbar: Das neue Mess-Tool ist kostenlos nutzbar und hilft Werbetreibenden, die Auswirkungen von Anzeigen auf die Facebook-Familie von Apps und Diensten und auf Publisher zu messen. Mit dem neuen datenbasierten Attributionsmodell können Werbetreibende beurteilen, wie ihre Anzeigen zu zusätzlichen Geschäftsergebnissen beitragen, wenn sie keine Anzeigen schalten. Um die digitale Reise eines Publikums besser zu verstehen, zeigt das geräteübergreifende Reporting außerdem, auf welchem Gerät sich ihre Kunden mit Ihren Anzeigen befinden und wo sie konvertiert wurden.

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Vor dem Weihnachtsgeschäft rollt Snapchat neue E-Commerce-Anzeigen aus: Laut "Marketing Land" werden Shoppable Snap Ads bald über das Self-Service-Tool der Plattform verfügbar sein. Werbetreibende erhalten die Möglichkeit, ihre Produktkataloge zu importieren und direkt Anzeigen daraus zu erstellen. Shoppable Snap Ads ermöglichen es den Marken, mehrere Produkte in einer einzigen Anzeige zu präsentieren. Das Format funktioniert mit neuen Pixel-Targeting-Optionen, sodass Werbetreibende Kunden, die bereits Interesse an ihren Produkten gezeigt haben, dynamisch retargeten können.

Snapchat führt 'Snap Originals' ein: Snapchat bemüht sich neben dem Konkurrenten Instagram zu wachsen, daher braucht es neue Gründe für Benutzer, die App jeden Tag zu öffnen. Daher startete die Plattform am 10. Oktober Snap Originals. Snap Originals sind exklusiv für Snapchat produzierte Video-Shows, die in einem optimierten vertikalen Format laufen. Sie sind in einem speziellen Bereich für Shows im Bereich "Discover" der App verfügbar. Snap Originals bieten neue Werbemöglichkeiten und neues Werbeinventar. Sie werden durch zwei bis drei sechssekündige Werbepausen monetarisiert, die nicht überspringbar sind. Momentan gibt es zwölf verschiedene Snap Originals, die bislang nur in den USA verfügbar sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Snap Originals schon bald in weiteren Ländern zu sehen sind, ist sehr hoch.

Twitter2.png#asset:1446Twitter testet neues Werbeformat "Timeline Ads": Die Ads werden in der Twitter-Timelime auf Publisher-Websites angezeigt und können mit Google Display oder dem Facebook Audience Network verglichen werden, die gezielte Anzeigen auf nicht von der Plattform betriebenen Websites schalten. Der einzige Unterschied zu Googles und Facebooks Lösung besteht darin, dass Anzeigen im Feed von Inhalten platziert werden, die von Twitter stammen. Dadurch wird die Plattform ihre Inventar- und Werbemöglichkeiten für Marken erweitern. Der Umsatz wird zu gleichen Teilen zwischen Publishern und Twitter aufgeteilt. Laut Business Insider läuft der aktuelle Test mit vier Anzeigen in 20 Tweets. Publisher, die an dem Programm interessiert sind, können sich vorab für einen Alpha-Test anmelden.

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Neue Targeting-Optionen auf YouTube verfügbar: Es ist nun möglich, auf TV Light Viewers, Custom Intent Audiences sowie sieben neue Life Events auf YouTube zu targeten. Das neue TV-Light-Viewer-Targeting ist noch in der Beta-Version, aber Kunden können sich auf die Whitelist setzen lassen. TV Light Viewer sehen typischerweise weniger als eine Stunde pro Tag fern und neigen dazu, für Kabel- oder Satelliten-TV-Dienste nicht mehr zu zahlen. Die Zielgruppe kann über Signale aus der Google-Suche, Downloads von Android-Apps, wie z.B. Videostreaming-Apps und über YouTube in Kombination mit Umfragen zur Überprüfung der Merkmale gebildet werden und eignen sich gut für Brand Awareness-Kampagnen. Die neuen Custom Intent Audiences von YouTube zielen auf Nutzer, die innerhalb der letzten sieben Tage über die Google-Suche nach einem bestimmten Keyword gesucht haben. Life Events hingegen kombinieren verschiedene Signale, um Nutzer anzusprechen, die sich wahrscheinlich in einer der folgenden Lebensphasen befinden: Hauskauf, Renovierung, neuer Job, Unternehmensgründung, Ruhestand oder neuer Hunde- oder Katzen-Besitzer.


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